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Ausgabe 4/2024 | E 83855 | 75. Jahrgang
Ihr Mitgliedermagazin
Ein Wegweiser | Arzneimittel im Alltag
Inhalt
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Inhalt Ausgabe 4/2024 Editorial 3 Vorwort Aktuelles 4 Freundlich und verständlich | Unsere Kundenbriefe im neuen Design 6 Die elektronische Patientenakte (ePA) | Ihre Vorteile – Ihre Entscheidung Leistungen 5 Nie wieder Medikamente vergessen | Neue Leistung für Pflegebedürftige Gesundheit 8 Gesunde Ernährung neu gedacht | Die aktuellen Tipps der DGE 10 Hautschutz im Winter I Natürliche Pflege gegen Trockenheit und Ekzeme 12 Gicht vorbeugen und behandeln | Moderne Ansätze in der Therapie Titelthema 14 Arzneimittel im Alltag | Ein Wegweiser Familie 22 Was ist eine toxische Beziehung? | Schutz der Psyche Service 27 Kontakt | Impressum
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Editorial
Stefan Lorenz |Vorstand
Liebe Leserinnen und Leser, Gesundheit ist unser höchstes Gut – und oft spielt die richtige Medikation dabei eine wesentliche Rolle. Diese Ausgabe unseres Mitgliedermagazins widmen wir daher dem Thema Arzneimittel: Welche Wirkungen und Neben wirkungen haben sie, wie erfolgt die korrekte Einnahme, und was ist zu beachten, damit sie ihre volle Wirkung entfalten. Arzneimittel können enorme Unterstützung bieten, müssen jedoch mit Sorgfalt und Wissen eingenommen werden. Oft sind die exakte Dosierung, der richtige Zeit punkt und die Kombination mit anderen Medikamenten entscheidend für die gewünschte Wirkung. Deshalb erhalten Sie in dieser Ausgabe wertvolle Tipps zur richtigen Einnahme von Medikamenten, und wir klären über häufige Irrtümer auf. Mit diesen fundierten Hinweisen sind Sie sicher und gut informiert auf Ihrem Weg zur Genesung und zum Erhalt Ihrer Gesundheit. Gerade bei einer Vielzahl gleichzeitig eingenommener Mittel kann es zu unerwünschten Wechsel- und Neben wirkungen kommen. Um hier für Sicherheit zu sorgen, haben wir ein neues Angebot: maja sana®.
Es richtet sich gezielt an Pflegebedürftige, die fünf oder mehr verschiedene Medikamente einnehmen, und bietet eine umfassende Begleitung für einen sicheren Umgang mit diesen Arzneimitteln. Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen sicherzustellen, dass die Medikamenteneinnahme optimal gestaltet ist und das Risiko von Wechselwirkungen reduziert wird. Unsere Krankenkasse setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass Sie auf alle wichtigen Fragen zu Ihrer Gesundheit eine Antwort haben. Lassen Sie uns gemeinsam einen gesunden Weg finden – für Sie und Ihre Familie.
Bleiben Sie gesund und gut informiert!
Herzliche Grüße,
Ihr
Stefan Lorenz Vorstand
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Aktuelles
Freundlich und verständlich | Unsere Kundenbriefe im neuen Design
Als moderne Krankenkasse legen wir Wert darauf, dass Sie sich bei uns gut auf gehoben fühlen – von der Beratung bis hin zur Kommunikation per Post. Deshalb gestalten wir unsere Kundenbriefe für Sie komplett neu, mit einem klaren Ziel: bessere Lesbarkeit, höhere Verständlichkeit und eine freundlichere Ansprache.
In Zukunft begrüßen wir Sie in unseren Schreiben ganz persönlich mit „Gu ten Tag“ – gefolgt von Ihrem Vor- und Nachnamen. Diese neue Ansprache steht für das, was uns wichtig ist: eine offene und respektvolle Kommunikati on auf Augenhöhe.
Anstelle steifer Formulierungen set zen wir auf eine klare, unkomplizierte Sprache, die alle wichtigen Informati onen verständlich vermittelt. So wird es Ihnen leichter gemacht, die Inhalte schnell zu erfassen und die richtigen Entscheidungen zu treffen – ganz ohne sprachliche Barrieren.
Wir wissen, dass Ihre Zeit wertvoll ist. Deshalb verwenden wir einfache, klare Sätze und reduzieren komplexe Begrif fe auf das Wesentliche. Dieser Prozess der Umgestaltung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Schritt für Schritt verbessern wir un sere Schreiben weiter, damit sie den hohen Ansprüchen an Verständlichkeit und Freundlichkeit gerecht werden. Ihre Rückmeldungen sind dabei beson ders wertvoll für uns. Mit unseren überarbeiteten Kunden briefen möchten wir Ihnen zeigen, dass Sie bei uns im Mittelpunkt stehen – je derzeit, verständlich und freundlich. Ihre Zufriedenheit bleibt unser größter Ansporn.
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Leistungen
Nie wieder Medikamente vergessen | Neue Leistung für Pflegebedürftige
Die regelmäßige Einnahme von Medikamenten kann manchmal kompliziert sein, besonders wenn es um mehrere Tabletten geht. Hier kommt maja sana® ins Spiel: Ein intelligenter Tablettenspender, der Sie dabei unterstützt, Ihre Medikamente immer zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosis einzunehmen.
• Der intelligente Medikamenten spender von maja sana® erinnert Sie automatisch an die Einnahme und gibt die Medikamente zum richtigen Zeitpunkt aus. • Sie müssen sich nicht mehr um die richtige Dosierung und den passenden Zeitpunkt sorgen. Das entlastet Sie und Ihre pflegenden Angehörigen. • Unsere Pflegekasse übernimmt auf Antrag für Sie die Kosten. Wie funktioniert maja sana®? maja sana® steht bei Ihnen zu Hause und gibt Ihre Medikamente genau dann aus, wenn Sie sie einnehmen müssen. Der Spender erinnert Sie dabei zuver lässig mit Licht- und Tonsignalen. So vergessen Sie keine Einnahme mehr. Falls Sie trotzdem einmal eine Dosis verpassen, kann auf Wunsch ein Fami lienmitglied oder eine andere Vertrau ensperson automatisch benachrichtigt werden. Kostenübernahme ab Pflegegrad 1 möglich Wenn Sie einen Pflegegrad haben und mehr als fünf Medikamente einneh men, können wir die Kosten für maja sana® übernehmen. Sprechen Sie uns gerne dazu an: Tel. 040 526777-1138.
Medikationsplan vom Arzt für alle
Wenn Sie gleichzeitig mindes tens drei auf Kassenrezept verordnete Medikamente über mindestens vier Wochen einnehmen, haben Sie Anspruch auf einen persönlichen Medika tionsplan. Dieser enthält Anga ben zu Wirkstoff, Handelsname, Stärke, Darreichungsform und Dosierung. Hinzu kommen der Einnahmegrund und wichtige Hinweise. In der Regel erstellt Ihr Haus arzt den Plan. Aktualisierungen können beim Facharzt, in der Klinik oder auch in der Apotheke erfolgen.
© TantumSana
Das Wohl unserer Versicherten ist uns sehr wichtig. Das gilt besonders, wenn Sie einen Pflegegrad haben und mehr als fünf Medikamente täglich einneh men. Mit dem Versorgungsmodell von maja sana® bieten wir Ihnen eine Er leichterung für Ihren Alltag, damit keine Arzneimittel vergessen oder falsch ein genommen werden. Ihre Vorteile: • Ihre Medikamente werden zunächst von einem maja sana®-Apotheker auf mögliche Wechselwirkungen gecheckt. • Die sortierten Medikamente erhal ten Sie dann regelmäßig direkt nach Hause geliefert.
Ausführliche Infos bekommen Sie hier:
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Rubrik Aktuelles
Die elektronische Patientenakte (ePA) | Ihre Vorteile – Ihre Entscheidung
Ab Januar 2025 bekommt jeder, der gesetzlich versichert ist, eine elektronische Patientenakte (ePA). Ziel ist, Ihre Gesundheitsversorgung zu verbessern, indem alle Ärztinnen und Ärzte, die Sie behandeln, die wichtigen medizinischen Informationen vollständig einsehen können.
Erleichterte Behandlung Die Patientenakte bietet für die Zukunft einen Überblick über alle Medikamen te, Vorerkrankungen, Blutwerte und Behandlungen – und das gebündelt an einem digitalen Ort. Sie ist einsehbar für Ihre Ärzte und medizinisches Fach personal. Dieser Überblick trägt dazu bei, doppelte Untersuchungen und unverträgliche Medikamenten-Kombi nationen zu verhindern und erleichtert Ihre Behandlung. Wichtig: Zum Einführungszeitpunkt werden zunächst nur neue Dokumente eingespielt, ein automatischer Über trag alter Dokumente findet nicht statt.
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Widerspruch gegen die ePA Sie möchten nicht, dass für Sie eine elektronische Patientenakte
KLICK INS NETZ
www.continentale-bkk.de/service/ elektronische-patientenakte/
angelegt wird? Dann müssen Sie aktiv bei uns widersprechen. Hier finden Sie das Formular:
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Aktuelles
Sicher und freiwillig Die ePA funktioniert nach modernsten Sicherheits-Standards. Alle Daten sind geschützt und werden nur verschlüsselt in die ePA übertragen. Einen Zugriff haben nur Ihre Ärztinnen, Ärzte und andere Heilberufe, aber nur, wenn Sie das auch möchten. Sie persönlich entscheiden, ob Sie die Patienten akte nutzen möchten. Falls nicht, senden Sie uns bitte einen Widerspruch (siehe Kasten unten links). Sie können auch entscheiden, dass nur bestimmte medi zinische Daten in Ihrer ePA gespeichert werden, oder dass nicht alle Ihre Ärzte die ePA einsehen können. Auch wir als Ihre Krankenkasse können die Inhalte Ihrer persönlichen ePA nicht sehen. Das benötigen Sie für die Nutzung der ePA Damit Sie auch selbst auf Ihre ePA zugreifen können, benöti gen Sie eine spezielle App auf Ihrem Smartphone oder Com puter. Die ePA-App wird Ihnen von Ihrer Continentale BKK kostenlos zur Verfügung gestellt. Wie kann ich die ePA-App nutzen? Wenn Sie Ihr Benutzerkonto eingerichtet haben (siehe rechts), melden Sie sich mit Ihrer Versichertennummer und dem von Ihnen gewählten Passwort in der App an. So können Sie sämtliche Funktionen der ePA selbstständig nutzen, z. B.: • Eigene Dokumente und Daten einstellen, ansehen, herunterladen oder löschen • Medikationsplan einsehen • Zugriffsberechtigungen verwalten, von Ärztinnen und Ärzten oder medizinischem Personal • Vertreter für die ePA-Nutzung benennen (siehe unten).
Schritt für Schritt zur ePA-App
Schritt 1: ePA-App runterladen Laden Sie die Continentale BKK ePA-App aus den App Stores herunter:
Android PlayStore: ePA Continentale BKK
Apple Store:
ePA Continentale BKK
Schritt 2: Registrieren und Benutzerkonto anlegen Öffnen Sie dafür den Menüpunkt „Registrieren“ in der App und folgen Sie der Anleitung „Benutzerkon to anlegen“. Sie benötigen ein E-Mail-Konto sowie Daten von Ihrer Gesundheitskarte. Um die Sicherheit zu erhöhen, müssen Sie während der Anlage Ihres Benutzerkontos Ihre E-Mail-Adresse bestätigen, Ihr Gerät mit dem Benutzerkonto verbin den und Ihre Identität digital bestätigen. Es gibt drei Wege, sich sicher zu identifizieren: a. Mit elektronischem Personalausweis oder Post-Ident (Post-Ident erstellt einen QR-Code. Mit diesem und Ihrem Ausweis gehen Sie zu einer Postfiliale. Der Rest funktioniert ganz automatisch.) Oder b. Persönlich in einer unserer vier Geschäftsstellen in Hamburg, Dortmund, Plettenberg oder Kassel. Oder c. Mit Ihrer Gesundheitskarte (eGK) und PIN können Sie sich online bequem von Zuhause identifizieren. Sie haben noch keine PIN? Melden Sie sich gern bei uns, wir helfen Ihnen weiter.
Es geht auch ohne Handy und PC Wer Daten in seiner ePA verwalten möchte, aber kein Smartphone oder PC hat, kann dafür bis zu fünf Vertreter benennen und über ein Authentifizierungs mittel identifizieren. Sie werden dann in der ePA ge speichert, erhalten über die App Zugriff und können dann in Ihrem Namen alle Funktionen nutzen.
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Gesundheit
Gesunde Ernährung neu gedacht | Die aktuellen Tipps der DGE
„Bunt und gesund essen und dabei die Umwelt schonen“, lautet das Motto der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Sie hat dieses Jahr ihre Empfehlungen für ein vollwertiges und nachhaltiges Essen aktualisiert.
Wer in Deutschland einkauft, findet gut gefüllte Lebensmittelregale und eine reiche Auswahl. Das ist ein großes Privileg, man kann aber auch schnell den Überblick verlieren. Vor allem dann, wenn man sich bewusst, gesund und vollwertig ernähren möchte.
An wen richten sich die Empfehlungen? Die Empfehlungen gelten für gesunde Erwachsene in Deutschland im Alter von 18 bis 65 Jahren, die sowohl pflanzliche als auch tierische Lebensmittel essen (Mischkost). Für Men schen, die auf tierische Produkte verzichten, sind künftig noch separate Empfehlungen geplant. Bei lang anhaltenden oder chronischen Erkrankungen besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wie Sie Ihre Ernährung anpassen oder ver bessern können.
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Eine Orientierungshilfe Wichtig ist, dass die Lebensmittel alle Nährstoffe enthalten, die unser Körper braucht, und nicht nur leere Kalorien. Hierfür hat die DGE eine neue Empfeh lung herausgegeben, was wir täglich brauchen, um gesund zu essen. Im Fokus stehen auch die ökologische Nachhaltigkeit sowie die Prävention von Krankheiten. Ziel ist, den Verzehr von pflanzlichen Lebensmitteln zu stei gern und den von tierischen Produkten zu senken, um Gesundheit und Umwelt zu schützen.
Individuelle Anpassung Die DGE-Richtlinien sind keine festen Regeln, sondern bieten eine Orientie rungshilfe. Sie entscheiden selbst, wie Sie diese Empfehlungen an Ihre indivi duelle Gesundheit und Lebenssituation anpassen. Neben der Auswahl gesunder Lebens mittel und dem Genießen der Mahlzei ten gehört auch ausreichende Bewe gung zu einem gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensstil.
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Gesundheit
75 Prozent … der Lebensmittel auf unserem Speise plan sollen pflanzlich sein, knapp ein Vier tel tierisch.
Die DEG-Empfehlungen: Gut essen und trinken • Am besten Wasser trinken: Trinken Sie rund 1,5 Liter jeden Tag . Als Getränkeauswahl werden Wasser (z. B. Trinkwasser aus der Leitung) oder kalorienfreie und ungesüßte Getränke (z. B. Tee) empfohlen. Die DEG rät von alkoholischen Getränken erstmals vollständig ab, da Alkohol – auch in kleiner Menge – schon ein Gesundheitsrisiko darstellt. • Obst und Gemüse – viel und bunt: Genießen Sie insgesamt 5 Portio nen Gemüse und Obst pro Tag, gerne auch mehr. Wählen Sie Produkte aus der jeweils aktuellen Erntesaison. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. • Hülsenfrüchte und Nüsse regelmäßig essen: Verzehren Sie mindestens einmal in der Woche Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen und Linsen) und täglich eine kleine Handvoll Nüsse. Eine verzehrfertige Portion Hülsen früchte entspricht 125 g. Bei getrockneten Hülsenfrüchten sind das 60-70 g. • Vollkorn ist die beste Wahl: Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante die beste Wahl für die Gesundheit. Es werden fünf Portionen Getreide(-produkte) pro Tag empfohlen, das entspricht etwa 300 g. • Milch und Milchprodukte jeden Tag: Milch und Milchprodukte unter stützen die Knochengesundheit. Es werden daher 2 Portionen pro Tag empfohlen – das ist eine weniger als bisher. Eine Portion entspricht bei spielsweise 1 Glas (z. B. 250 ml) Milch, 1 Becher (z. B. 150 g) Joghurt oder 1 Scheibe (z. B. 30 g) Käse. • Fisch jede Woche: Essen Sie ein- bis zweimal Fisch pro Woche. Fett reiche Fische wie Lachs, Makrele und Hering liefern wertvolle Omega 3-Fettsäuren. Seefisch wie Kabeljau oder Seelachs enthält zudem Jod. • Fleisch und Wurst – möglichst wenig: Wenn Sie Fleisch und Wurst essen, dann nicht mehr als 300 g pro Woche , lieber weniger. Zu viel Fleisch und insbesondere Wurst erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen und Krebs. • Süßes, Salziges und Fettiges – besser stehen lassen: Zucker, Salz und Fett stecken oft „unsichtbar“ in verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast Food und Fertigprodukten. Wird hiervon viel gegessen, steigt das Risiko z. B. für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. • Pflanzliche Öle bevorzugen: Greifen Sie z. B. zu Oliven-, Raps-, Walnuss-, Lein- und Sojaöl.
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KLICK INS NETZ
www.dge.de/gesunde- ernaehrung/gut-essen-und- trinken/dge-empfehlungen/
www.bzfe.de/ernaehrung/ern aehrungswissen/lebensmittelbe zogene-empfehlungen-der-dge/
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Gesundheit
„Ekzem“ ist ein Sammelbegriff für verschiedene ent zündliche Verände rungen der Haut.
Eisiger Wind draußen, trockene Heizungsluft drinnen: Die kalte Jahreszeit ist eine Herausforderung für unsere Haut. Schnell kann es zu juckenden Stellen bis hin zu hartnäckigen Ekzemen kommen. Regelmäßige Pflege mit pflanzlichen Wirkstoffen hilft dagegen. Hautschutz im Winter | Natürliche Pflege gegen Trockenheit und Ekzeme
Die Folgen können wir spüren Im besten Fall wirkt die Haut nur grau und fahl. Viele Menschen bemerken mit der Zeit aber auch trockene und spröde Stellen. Das Spannungsgefühl nimmt zu, weil Feuchtigkeit fehlt. Es entstehen kleine Risse, aus denen sich Entzündun gen und juckende Ekzeme entwickeln können. Raue, kratzige Kleidung kann dann die Haut zusätzlich reizen. Schnell handeln und cremen Wer ohnehin Hautprobleme hat, etwa Ekzeme oder Neurodermitis, sollte un bedingt die Haut schon mit Feuchtig keitspflege unterstützen, bevor erste Symptome auftreten. Das gilt auch für ältere Menschen, deren Haut dünner ist. Spätestens wenn Rötungen, Schup pungen oder Juckreiz auftreten, sollten auch die Personen cremen, die sonst eine intakte Haut haben. Auf eine Re generation im Frühjahr zu warten, ist nicht sinnvoll. Denn einmal entstandene Hautprobleme können im schlimmsten Fall chronisch werden.
Um gesund und intakt zu sein, braucht unsere Haut eigentlich nur zwei Dinge: Feuchtigkeit und Fett. Für beides sorgt sie in der Regel selbst. Der Winter stellt unser größtes Organ jedoch vor beson dere Herausforderungen. Reaktionen auf die Kälte Durch niedrige Temperaturen wird der Stoffwechsel der Haut gedrosselt. Sie bekommt dadurch weniger Nährstoffe und Sauerstoff – auch an den Körperstel len, die mit Kleidung bedeckt sind. Noch dazu produziert die Haut dann weniger Talg. So wird der Fettfilm auf der Ober fläche dünner, und der Schutz vor Ver dunstung nimmt ab. Aber auch wohlig warme Innenräume sind keine Lösung. Denn die trockene Heizungsluft entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit.
Wann zum Arzt? Um trockene Haut und kleinere Entzündungen in den Griff zu bekommen, kann die Pflege mit heilpflanzlichen Ölen und entzündungshemmenden Pflanzenextrakten eine optima le Wahl sein. Bei schwereren Hauterkrankungen wie Schup penflechte (Psoriasis), Neuro dermitis oder großen Ekzemen sollten Sie aber zum Hautarzt gehen. Dieser kann bei Bedarf zusätzlich verschreibungspflich tige Arzneimittel wie Kortikos teroide oder Immunsuppressiva verordnen und eine individuelle Behandlung einleiten.
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Gesundheit
Pflege für die Winterhaut • Nachtkerzenöl: Es verhindert den Feuchtigkeitsverlust und hilft daher gegen trockene Haut. Das aus dem Samen der Nachtkerze (Oenothera biennis) gewonnene Öl hat einen hohen Anteil an Gamma-Linolensäure. Es hilft auch bei bereits vorhandenen Hauterkrankungen wie Neuro dermitis, Schuppenflechte und Ausschlägen mit Juckreiz. Dabei kann das Öl direkt auf die Haut bzw. entzündete Hautbereiche aufgetragen werden. Nachtkerzenöl ist als reines Öl oder als Bestandteil in Hautpflegeprodukten erhältlich. • Emulsionen mit Pflanzenextrakten: Wasser-in-Öl-Emul sionen bilden eine dünne Isolations- und Schutzschicht auf der Haut, die vor Austrocknung schützt. Man kann sie selbst herstellen oder fertig kaufen. Am besten mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Sheabutter, Bienenwachs, Jojoba- oder Mandelöl. • Aloe vera: Das Gel hat feuchtigkeitsspendende und hei lenden Eigenschaften, z. B. bei Schuppenflechte. Es wirkt entzündungshemmend und fördert die Hautregeneration. Aloe vera gibt es als reines Gel in der Apotheke, oder als Fertigsalbe. • Kamille: Kamillentee kann im feucht-heißen Gesichts dampfbad zum Einsatz kommen oder als Kompresse auf Hautekzemen angewendet werden. Die Extrakte wirken hautberuhigend. • Eichenrinde: Das traditionelle Heilmittel enthält Tannine und Flavonoide, die nässende Hautausschläge austrock nen können. Zudem hat Eichenrinde eine antibakterielle und antimykotische (pilzhemmende) Wirkung. Tipp: Neben fertigen Cremes und Salben gibt es auch geschnit tene Eichenrinde für Tees und Bäder (erhältlich in der Apotheke). • Urea oder Panthenol: Sowohl Urea (Harnstoff) als auch Panthenol (Provitamin B5) haben einen natürlichen Ur sprung. In Pflegeprodukten werden sie jedoch synthetisch hergestellt, um die Reinheit zu gewährleisten. Zur Unter stützung der Hautbarriere sind diese Wirkstoffe in Cremes und Lotionen dennoch sehr empfehlenswert.
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Was steckt drin? Blick auf die Inhaltsstoffe
Auf dem Shampoo für trockene Kopfhaut steht „Mit Bio-Vanille-Extrakt“, auf der Körperlotion wird mit „natürlichen Inhaltsstoffen“ geworben, und der Cremetiegel lockt mit der Aussage „biologisch zertifi ziert“. Schaut man auf die Liste der Inhaltsstoffe, wird jedoch klar, dass viele Produkte nur einen Minianteil an natürlichen Inhaltsstoffen enthalten. Und so man ches „geprüfte Zertifikat“ entspricht keinen wissen schaftlichen Standards.
Prüfen Sie daher immer genau, was Ihre gewählten Pflegeprodukte enthalten, oder greifen Sie gleich zu den natürlichen Quellen. Mehr Infos bietet das Bundesamt für Verbrau cherschutz: www.bvl.bund.de
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Gesundheit
Gicht vorbeugen und behandeln | Moderne Ansätze in der Therapie
Plötzlich auftretende höllische Schmerzen – so macht sich ein Gichtanfall bemerkbar. Unbehandelt drohen durch die chronische Stoffwechselerkrankung schwere Gelenk schäden. Davor soll nun eine neue Leitlinie schützen.
Entstehung von Gicht Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der sich zu viel Harnsäure im Körper ansammelt. Dadurch bilden sich Harn säurekristalle, die sich vor allem in den Gelenken ablagern. Es kommt zu plötz lichen und sehr schmerzhaften Entzün dungen. Der erste Gichtanfall findet in der Regel in den großen Zehen statt.
„Trotz ihrer Häufigkeit wird die Gicht oft nicht angemessen diagnostiziert und behandelt“, sagt Privatdozentin Dr. med. Uta Kiltz, Oberärztin am Rheuma zentrum Ruhrgebiet in Herne. Das soll sich nun durch eine neue Leitlinie än dern, an der sieben wissenschaftliche Fachgesellschaften beteiligt waren. Die Empfehlungen setzen neue Standards, um Gichtanfälle und Gelenkschäden zu vermeiden.
Änderung des Lebensstils – das kann jeder selbst tun Das Risiko, eine Gicht zu ent wickeln, steigt mit dem Alter an und ist bei Männern dreimal höher als bei Frauen. Auch der Lebensstil spielt eine große Rol le. Das können Sie tun, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzie ren, an Gicht zu erkranken: • Bauen Sie Übergewicht kontinuierlich ab. • Reduzieren Sie Ihren Alkohol konsum (vor allem Bier und Hochprozentiges). • Vermindern Sie den Verzehr von rotem Fleisch, Wurst, Innereien und auch Hülsen früchten (z. B. Linsen). Diese sind reich an Purinen, bei deren Abbau die Gicht auslö sende Harnsäure entsteht. • Klären Sie mit Ihrem Arzt die Einnahme von Medikamen ten, die als Nebenwirkung den Harnsäurespiegel erhö hen (z. B. Mittel zur Entwäs serung).
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Gesundheit
Ohne rechtzeitige Therapie lagern sich die Harnsäurekristalle aber auch in an deren Gelenken und in Schleimbeuteln, Sehnen und sogar den Nieren ab, was zu ernsthaften Nierenschäden führen kann. Unbehandelt droht zudem ein er höhtes Herz-Kreislauf-Risiko. Was soll sich ändern? Um die Erkrankung in den Griff zu be kommen, ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Je früher Patienten mit einer wirksamen Therapie beginnen können, umso eher lassen sich wieder kehrende Anfälle und schwere Gelenk schäden vermeiden. Die Maßnahmen und Empfehlungen in der Behandlungs praxis betreffen sowohl die allgemein medizinische als auch die fachärztliche Versorgung. Behandlung im akuten Gichtanfall Im akuten Gichtanfall empfiehlt die aktuelle Leitlinie den Einsatz von ent zündungshemmenden Medikamen ten wie Colchicin, Glukokortikoiden oder nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR). „Gerade hier sehen wir noch Defizite in der Versorgung. Denn eine rasche Symptomkontrolle ist von ent scheidender Bedeutung, um den Scha den am Gelenk zu minimieren und die Schmerzbelastung der Patienten schnell zu lindern“, betont Dr. Kiltz.
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Fragen Sie daher bei Ihrem Arzt nach und besprechen eine rasche Behand lung des Gichtanfalls mit entsprechen den Medikamenten. Harnsäure senken Ursache für wiederkehrende Anfälle sind chronisch erhöhte Harnsäurewer te im Blut der Betroffenen. Um dies zu vermeiden, empfiehlt die Leitlinie eine medikamentöse Senkung der Serumharnsäure auf Werte unter 6 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) Blut. Dafür muss der Arzt für jeden Patien ten individuell den optimalen Zielwert ermitteln und die Medikation anpassen. So lassen sich langfristige Schäden und Schmerzen verhindern und die Lebens qualität des Patienten um ein Vielfa ches steigern.
KLICK INS NETZ
Die neue Leitlinie finden Sie unter: https://register.awmf.org/de/ leitlinien/detail/060-005
Austausch und Infos von Betroffenen: www.gichtforum.de
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Rubrik RTuitberltikhema
50,17 Milliarden Euro
… betrugen im Jahr 2023 die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland für Arznei mittel. Das ist ein neuer Höchststand.
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Rubrik T i t e l tRhuebmr i ak
Arzneimittel im Alltag | Ein Wegweiser Eine sichere und effektive Einnahme von Arzneimitteln ist entscheidend für deren Wirksamkeit – und für Ihre Gesundheit. Ob verschreibungs pflichtige Medikamente oder frei verkäufliche Präparate, ob synthetisch oder natürlich – es gibt mehrere Faktoren, die Sie beachten sollten, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.
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Rubrik Titelthema
Tablette schlucken und fertig? Nur weil man das richtige Medikament für seine Beschwerden hat, ist die Therapie deshalb noch nicht sicher und effektiv. Was gibt es zu wissen rund um Pille & Co.? Ihre Gesundheit im Griff | Medikamente richtig einnehmen
Antipyrin – so hieß das erste Fertigarz neimittel, das 1884 in den Handel kam. Es half gegen Schmerzen und Fieber und wurde erstmals rein synthetisch herge stellt und nicht mehr aus Heilkräutern oder anderen natürlichen Inhaltsstof fen gewonnen. Entsprechend rührte es auch nicht mehr der Apotheker an, sondern es wurde industriell produziert. Der Beginn der modernen Arzneimittel herstellung war damit vollzogen. Wirkung und Anwendung Ob Antibiotika, Asthmapräparat oder Aknetabletten – jede noch so kleine Kapsel kann für einen kranken Men schen Heilung bringen und ist nicht selten sogar lebenswichtig. Aber so wohl bei Fertigarzneimitteln als auch bei natürlichen Pflanzenextrakten sind Dosierung und Art der Anwendung oft genauso entscheidend für den Wir kungserfolg, wie der Inhaltsstoff selbst. Beipackzettel mehr als Beiwerk Beipackzettel klären über mögliche Ne benwirkungen auf. Doch ein Bericht der Stiftung Gesundheitswissen 2024 zeigt, dass viele Menschen wegen der kleinen Schrift und der hohen Textmenge die
Angaben zum Medikament nur überflie gen. Dabei gehen möglicherweise wich tige Infos zur Einnahme und Dosierung unter. Das kann im schlimmsten Fall so gar gesundheitsgefährdend werden! Anweisungen notieren Was hat der Arzt noch mal gesagt? Wie viele Tropfen wie oft am Tag? Die Do sierung für jedes verordnete verschrei bungspflichtige Arzneimittel muss zwar auf dem Rezept schriftlich angegeben werden. Aber die Bedeutung der Kürzel (z. B. 1-0-1) vergisst oder übersieht man
schnell einmal. Fragen Sie daher unbe dingt nach oder notieren Sie selbst, was der Arzt zu Ihnen sagt. Manche Arznei mittel brauchen sogar eine besondere Einweisung, etwa wenn sie inhaliert oder gespritzt werden müssen. Aber auch bei Tabletten ergeben sich oft noch weitere Unklarheiten.
Klartext: Was genau bedeuten die Zeitangaben bei der Einnahme? morgens nüchtern: eine Stunde vor dem Frühstück vor dem Essen: mind. 30 Minuten vor dem Essen zwischen den Mahlzeiten: mit einem Abstand von jeweils zwei Stunden zu den Mahlzeiten davor und danach nach dem Essen: zwei Stunden nach dem Essen
zweimal täglich: alle 12 Stunden dreimal täglich: alle 8 Stunden.
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Titelthema
Unser Gesundheitstelefon ist 24/7 für Sie da: 0621 6813 1897
Wir klären häufige Fragen rund um die Einnahme.
Darf ich die Tablette mit Frucht schorle herunterspülen? Lieber nicht. Besser ist ein großes Glas Leitungswasser (200 ml). Mineralwas ser – auch stilles – enthält Mineralstoffe wie Kalzium. Diese können bestimmte Medikamentenstoffe binden und da durch die Wirkung mindern. Das trifft vor allem bei der Einnahme von Anti biotika zu. Auch Fruchtsäfte und Milch hemmen manche Wirkstoffe in Medi kamenten. Nur bei Eisentabletten ist Fruchtsaft sogar erwünscht, da Vitamin C die Aufnahme ins Blut unterstützt. Liegend oder sitzend – spielt es eine Rolle, wie ich die Tablette schlucke? Ja! Kapseln & Co. sollten aufrecht sit zend eingenommen werden, damit sie verlässlich im Magen ankommen. An sonsten kann sich die Arznei nicht voll ständig auflösen oder führt vielleicht zu Schädigungen der Speiseröhre. Wer nur im Bett liegen kann, sollte seinen Oberkörper möglichst um 45 Grad nach vorne neigen. Tablette eingenommen und hinter her eine Tasse Kaffee: Geht das? Eine Tasse schwarzer Kaffee ist frü hestens eine halbe Stunde nach der Tabletteneinnahme sinnvoll. Denn das
Medikament sollte sich im Magen mög lichst schnell und ungehemmt auflösen und seine Wirkstoffe in die Blutbahn abgeben. Dafür braucht es mindestens 30 Minuten Zeit. Bei Milch- und Kalzi umprodukten sowie Alkohol sollte man lieber zwei Stunden Abstand einhal ten, um die Wirkung nicht zu hemmen (Mehr zum Thema Wechselwirkungen auf der nächsten Seite). Bereits geöffnete Cremes, Salben oder Gels sind in der Regel etwa drei Monate haltbar. Je wärmer es ist, umso kürzer ist die Haltbarkeit. Danach verlieren die enthaltenen Stoffe ihre Wirkung. Ange rührte Cremes aus der Apotheke oder solche ohne Konservierungsstoffe sind noch viel kürzer haltbar. Jedes Nasenspray sollte nur von einer Person verwendet werden und auch nur für die Dauer einer Infektion. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich das Virus weiterentwickelt oder sogar mehrere unterschiedliche kursie ren. Teilt man sich ein Nasenspray, so fängt man sich weitere Erreger ein und die Erkrankung hält länger an. Wie lange kann ich geöffnete Gels benutzen? Dürfen wir uns in der Familie ein Nasenspray teilen?
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Haben Sie Fragen? Die Unabhängige Patienten beratung Deutschland (UPD) bietet eine kostenfreie Beratung auch zu Arzneimitteln und ihrer Anwendung an: Hotline: 0800 011 77 22 Montag, Dienstag und Donnerstag: 9.30 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr Mittwoch und Freitag: 9.30 – 14.00 Uhr oder www.patientenberatung.de
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Titelthema
Wechselwirkung? | Gefährliche Kombinationen
Medikamente können sich gegenseitig beeinflussen und in ihrer Wirkung hemmen oder verstärken. Das kann zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Worauf sollten Sie achten, um dieses Risiko zu umgehen?
Eine Frau nimmt regelmäßig ihre verordneten Medikamente zur Blutdrucksenkung ein, aber plötzlich schnellen die Wer te trotzdem gefährlich nach oben. Was ist passiert? Wegen eines Infekts hatte sie häufig zu frei verkäuflichen Schmerz tabletten gegriffen. So kam es zu einer Wechselwirkung der Arzneimittel: Die Schmerztabletten hemmten unbemerkt den Wirkstoff des Blutdruckmedikaments.
Das Beispiel ist keine Ausnahme: Viele Arzneistoffe können sich im Körper gegenseitig hemmen oder ihre Wirkung ver vielfachen, z. B. Blutverdünner, Antidiabetika (bei Diabetes) und Schmerzmedikamente. Und: Die Wirkstoffe einer Arznei verstärken unter Umständen auch die Nebenwirkung eines anderen Medikaments. Genaue Zahlen fehlen, aber Schät zungen zufolge geht bei älteren Menschen jede fünfte Kran kenhauseinweisung auf eine starke Wechselwirkung zurück. Wer ist gefährdet? Wer zwei Präparate einnimmt, hat ein Risiko von rund 10 Prozent, bei sieben eingenommenen Mitteln steigt die Wahr scheinlichkeit einer Wechselwirkung sogar auf rund 80 Pro zent! (Siehe dazu auch unser neues Leistungsangebot auf Seite 5). Versetzte Einnahme planen In vielen Fällen lässt sich das Problem umgehen, indem Sie die Medikamente zu unterschiedlichen Zeiten am Tag einneh men. So ist der eine Wirkstoff von der Leber bereits abgebaut und kann im Körper wirken, bevor der andere nachkommt. Lassen Sie sich dazu in der Apotheke beraten. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Arzt einen Mix aus Medikamenten zusammenstellt, die sich nicht gegenseitig beeinflussen. Ärzte informieren Wichtig ist grundsätzlich, alle Ihre behandelnden Ärzte über Ihren persönlichen Medikamentenplan zu informieren. Ge nau dies gewährleistet auch die elektronische Patientenakte (ePA), die ab Januar 2025 für alle gesetzlich Versicherten ein geführt wird (Näheres dazu siehe S. 6-7). Wenn Sie möch ten, können in ihr alle rezeptpflichtigen Medikamente, frei verkäuflichen Präparate und Nahrungsergänzungsmittel auf geführt werden. Jeder Ihrer Ärzte kann diese dann einsehen und berücksichtigen.
Nebenwirkungen? Aufmerksam, aber nicht ängstlich sein Jedes Medikament, das wirkt, hat auch Nebenwirkun gen. Das erscheint erst einmal beunruhigend zu sein. Doch nur weil eine Nebenwirkung für ein Medikament typisch ist, heißt das nicht, dass sie bei allen Patienten auftritt. Und auch dann verursachen Nebenwirkungen meist „nur“ leichte Symptome wie etwa Hautreaktio nen oder Magen Darm-Probleme. In extrem seltenen Fällen können aber auch lebensbedrohliche Situationen wie Herzrhythmusstörungen entstehen. Zur richtigen Einordnung von Nebenwirkungen helfen schon vorab das Gespräch mit Arzt und Apotheker und der aufmerksame Blick in den Beipackzettel. Im Zweifelsfall gilt: Nachfragen, statt abwarten. Außer halb der Hausarzt-Sprechzeiten hilft
der Ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117 (bundesweit, rund um die Uhr, ohne Vorwahl) oder unter www.116117.de
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Titelthema
Bitte nicht der KI vertrauen
Immer mehr Menschen lesen den Beipackzettel nicht, sondern befragen ChatBots über Einnah me oder mögliche Nebenwir kungen. Doch eine aktuelle Stu die von US-Wissenschaftlern im Fachjournal BMJ Quality & Safety untersuchte nun die Antworten von Künstlicher Intelligenz (KI) bei 50 der meistverschriebenen Medikamente. Das Ergebnis: Viele Angaben waren ungenau oder sogar falsch!
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Wenn der Schein trügt: Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arznei Ob als Tablette, Pulver oder Tropfen: Nahrungsergänzungsmittel wirken häufig wie Arznei und können auch Wechselwirkungen hervorrufen. Sie werden aber zu den Lebensmitteln gezählt und unterliegen damit „nur“ den lebensmittelrechtlichen Bestimmungen. Was bedeutet das? • Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln müssen nicht über Neben wirkungen, Gegenanzeigen etc. auf dem Beipackzettel informieren. • Bevor Arzneimittel an Patienten abgegeben werden dürfen, muss jedes Präparat ein behördliches Zulassungsverfahren durchlaufen, in dem Wirk samkeit, Qualität und Unbedenklichkeit nachgewiesen wird. Für Nahrungs ergänzungsmittel gibt es kein solch behördliches Zulassungsverfahren. • Die Qualitätsansprüche an Arzneimittel sind deutlich höher und standar disiert. Wenn Sie z. B. einen Pfefferminztee kaufen, auf dessen Packung „Arzneitee“ steht, ist immer die gleiche Wirkkraft garantiert. Ein ge wöhnlicher Pfefferminztee ist ein Lebensmittel und erfüllt dies nicht. Sein Wirkstoff kann 50 Prozent und mehr von der Angabe auf der Verpackung abweichen. Tipp: Sind Sie unsicher, welches Produkt Sie vor sich haben? „Arzneimittel“ müssen als solche gekennzeichnet sein. Zudem brauchen sie eine Zulas sungsnummer und eine Chargenbezeichnung. Beides muss auf der Verpa ckung aufgeführt sein. Ebenso finden Sie Angaben zu Nebenwirkungen und Dosierungen beim Arzneimittel.
KLICK INS NETZ
Woran Sie qualitativ gute Nahrungs ergänzungsmittel erkennen: www.lebensmittelklarheit.de/ informationen/nahrungsergaen zungsmittel-diese-angaben gehoeren-aufs-etikett
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Titelthema
Ab in den Müll | Verfallsdatum und umweltgerechte Entsorgung
Wohin mit abgelaufenen Medikamenten? Hier erfahren Sie, warum diese nie ins Abwasser gelangen sollten und wie Kapseln, Pulver oder Saft richtig entsorgt werden, um Umwelt und Gesundheit zu schützen.
Auf keinen Fall ins Abwasser Jeder zweite Deutsche hat alte Medikamente schon mal in der Toilette oder übers Waschbecken entsorgt. Doch Arz neirückstände gelangen so ins Abwasser und können kaum noch daraus entfernt werden. So weisen Umweltwissen schaftler darauf hin, dass es die Kläranlagen trotz großen Aufwands nicht schaffen, alle Rückstände herauszufiltern. Die Folge ist, dass Medikamentenpartikel in Flüsse und Seen gelangen. Auch in Trinkwasserproben werden immer wieder Rückstände nachgewiesen. Doch wie sieht eine fachgerechte Entsorgung aus? Sie finden auf dem Beipackzettel oder der Verpackung immer Hinweise darauf. Generell gibt es folgende Entsorgungsmöglichkeiten: 1. Über den Restmüll: Die meisten Medikamente können über den Hausmüll entsorgt werden. Sie werden ver brannt und stellen so keine Gefahr mehr für Umwelt oder Mensch dar. 2. Über Schadstoff-Sammelstellen: Manche Arzneimit tel, z. B. Krebsmedikamente (Zytostatika), müssen bei Schadstoff-Sammelstellen abgegeben werden. Manche Gemeinden bieten auch eine Entsorgung über den Recyclinghof an. 3. Über Apotheken: Einige Apotheken bieten die Medika mentenrücknahme als freiwilligen Service an. Erkundigen Sie sich in Ihrer örtlichen Apotheke, ob sie mitmacht.
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Im Gegensatz zu Lebensmitteln haben Medikamente kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MDH), sondern ein „Verfallsda tum“ oder „Verwendbarkeitsdatum“. Dieses Datum gibt an, bis wann die Arznei sicher und wirksam ist. Nach Ablauf kann beides nicht mehr garantiert werden, daher sollten die Me dikamente danach auch nicht mehr eingenommen werden. Doch wohin damit?
Je nach Region und Kommune gibt es unter schiedliche Entsorgungsstellen. Hier erfahren
Sie, was für Ihren Wohnort gilt: www.arzneimittelentsorgung.de
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Titelthema
Gut zu wissen: Generika und Markenmedikamente Generika sind Präparate, die bereits zugelassene Arzneimittel kopieren. Dies ist zulässig, wenn der Pa tentschutz der Originalarznei abgelaufen ist. Generika enthalten denselben Wirkstoff wie das Originalprä parat. Sie sind nur deshalb günstiger, da für sie keine Forschungskosten angefallen sind. Und diese Kosten reduktion wirkt sich sowohl für Patientinnen und Pati enten als auch fürs Gesundheitssystem positiv aus. Tipp: Sollen Sie in einem bestimmten Fall nur ein spe zielles Produkt vertragen (etwa wegen beigefügter Hilfs- und Füllstoffe), sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Er kann im Ausnahmefall auf dem Rezept vermer ken, dass Sie in der Apotheke kein Alternativprodukt erhalten dürfen. Was ist was? Tablette ohne Überzug: Sie besteht aus fest zusam mengepresstem Pulver und hat meist eine matte Oberfläche. Wenn sie mit einer Kerbe versehen ist, kann sie an dieser Stelle geteilt werden. Sie sollte mit viel Wasser eingenommen werden. Filmtablette: Sie hat einen dünnen Überzug und rutscht leichter. Sie soll nicht geteilt werden. Kapsel: Sie besteht aus Hülle (meist aus Gelatine) und einer Wirkstoff-Hilfsstoff-Füllung, die erst im Dünndarm frei wird. Sie darf in der Regel nicht geöffnet werden. Dragee: Es hat einen glatten Überzug. Durch diese säurefeste Ummantelung ist der Wirkstoff ebenfalls geschützt und wird erst im Magen oder Dünndarm freigesetzt. Schmelztablette: Sie wird ohne Wasser einge nommen und löst sich schnell im Mund auf. Der Wirkstoff wird über die Mundschleimhaut aufge nommen. Zäpfchen: Sie werden rektal (über den After) oder vaginal (in die Scheide) eingeführt.
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Kleine Tipps gegen das Vergessen Viele Patienten vergessen mal die Medikamentenein nahme – ganz unabhängig vom Alter. Dagegen gibt es technische und praktische Hilfen: • Nutzen Sie eine Tablettenbox, in der Sie Ihre Me dikamente für eine Woche im Voraus vorbereiten, passend sortiert nach Wochentag und Tageszeit. • Kostenlose Medikamenten-Apps erinnern zuverläs sig an die Einnahme, z. B. www.mediteo.com • Nutzen Sie die Erinnerungsfunktion im Handy oder stellen Sie einen Wecker. • Wer täglich viele Medikamente einnimmt, profitiert vielleicht von unserem neuen Angebot. Lesen Sie dazu bitte die Seite 5.
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Familie
Was ist eine toxische Beziehung? | Schutz der Psyche
Gelegentlicher Streit und Konflikte gehören zu jeder Partner schaft dazu – psychische Gewalt aber nicht! Vielen Menschen ist jedoch nicht klar, dass sie in einer toxischen Beziehung zu einem Partner, Arbeitskollegen oder vielleicht sogar innerhalb der engsten Familie leben. Wie äußert sie sich?
„Er ist da eben ein bisschen schwierig“, lautet oft die Erklärung, die betroffe ne Menschen anderen, aber vor allem auch sich selbst geben. Etwa wenn der Partner wieder einmal besonders eifer süchtig oder verletzend reagiert oder seine narzisstischen Eigenheiten aus lebt. Kein seltenes Phänomen Kommt so ein negatives Verhalten re gelmäßig vor, spricht man von einer to xischen Beziehung. Seelische und kör perliche Gesundheit können dabei stark beeinträchtigt werden. Laut einer Um frage einer Online-Partnervermittlung war oder befindet sich aktuell jeder Dritte in Deutschland in einer toxischen Beziehung. Meist handelt es sich um Partnerbeziehungen, es können aber auch andere Verbindungen in der Fami lie, unter Freunden oder im beruflichen Umfeld toxisch werden. Das Problem ist geschlechterübergreifend: Frauen und Männer können Opfer sein – ins gesamt sind aber deutlich mehr Frauen betroffen.
Woran erkenne ich eine toxische Beziehung?
1. Kontrolle: Eine Person versucht, das Verhalten der anderen Person zu dominieren – etwa durch Vorschriften und Überwachung.
2. Manipulation: Durch emotionalen Druck, das Schüren von Angst oder Schuldgefühlen oder übertriebene Appelle an das Pflichtbewusstsein setzt eine Person die andere unter Druck.
3. Liebesentzug: Die Person verweigert Zuneigung, Anerkennung oder Liebe als Mittel der Bestrafung.
4. Herabsetzung: Statt liebevoller Unterstützung wird die Person entmu tigt. Es wird abwertende Sprache verwendet oder ein demütigendes Verhalten eingesetzt.
5. Eifersucht: Übermäßige Eifersucht und Misstrauen sind häufige Proble me in toxischen Beziehungen.
6. Unbeständigkeit: Unvorhersehbare Stimmungswechsel und emotionale Ausbrüche versetzen die andere Person in ständige Unsicherheit. Als Folge wird versucht, die kontrollierende Person permanent zufriedenzustellen.
7. Körperliche Gewalt: Im schlimmsten Fall entwickelt sich die psychische Gewalt weiter zu körperlicher oder sexueller Gewalt.
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Familie
Häusliche Gewalt nimmt weiter zu
Das „Bundeslagebild Häusli che Gewalt“ informiert, dass die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt inzwischen auf über 250.000 Menschen gestiegen ist. Sie liegt damit im Vergleich zum Vorjahr noch mal um 6,5 Prozent höher! 70,5 Prozent der Betroffenen waren Frauen. Eine erste Anlaufstelle finden Betroffene hier: Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen 116 016 www.hilfetelefon.de
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Stilles Leid und Verdrängung Viele Betroffene leiden still, oft ohne zu erkennen oder wahrhaben zu wollen, wie stark das Verhalten der anderen Person sie einschränkt. Häufig fehlt ih nen die Kraft oder Möglichkeit, sich aus der Beziehung zu befreien. Psychische und physische Folgen Selbst mental gesunde Menschen lei den in toxischen Beziehungen. Stän dige Kritik und Abwertung führen zu vermindertem Selbstwertgefühl, Selbstzweifeln und Schuldgefühlen. Kontrolle und Manipulation verursa chen Angst und Stress. Anhaltender emotionaler Stress kann körperlich krank machen, z. B. Herz-Kreislauf-Er krankungen oder Depressionen. Hilfe und Unterstützung Einfach Schluss machen und gehen? Die Lösung des Problems scheint einfach. Doch sich aus einer toxischen Bezie hung zu befreien, ist meist schwierig. Zu groß sind der Druck und die psy chische Gewalt, die ausgeübt werden. Häufig folgen auf schlimmste Tiefpunk
te auch wieder kurze, gute Phasen. Sie gaukeln vor, dass doch noch alles gut wird. Versuchen Sie im ersten Schritt, Grenzen zu setzen und sich seelisch wieder zu stärken. Hier finden Sie Ansprechpartner: • Suchen Sie sich einen Menschen, dem Sie sich anvertrauen können. Es hilft, darüber zu sprechen.
• Auch eine Selbsthilfegruppe kann helfen, z. B. www.tobe-verein.de
• Nicht nur in Akutsituationen unter stützt die Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 • Vor Ort kennen sich Beratungs stellen von ProFamilia aus: www.profamilia.de/angebote-vor-ort
Hilfetelefon: Gewalt an Männern 0800 123 9900
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