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Gesundheit

75 Prozent … der Lebensmittel auf unserem Speise plan sollen pflanzlich sein, knapp ein Vier tel tierisch.

Die DEG-Empfehlungen: Gut essen und trinken • Am besten Wasser trinken: Trinken Sie rund 1,5 Liter jeden Tag . Als Getränkeauswahl werden Wasser (z. B. Trinkwasser aus der Leitung) oder kalorienfreie und ungesüßte Getränke (z. B. Tee) empfohlen. Die DEG rät von alkoholischen Getränken erstmals vollständig ab, da Alkohol – auch in kleiner Menge – schon ein Gesundheitsrisiko darstellt. • Obst und Gemüse – viel und bunt: Genießen Sie insgesamt 5 Portio nen Gemüse und Obst pro Tag, gerne auch mehr. Wählen Sie Produkte aus der jeweils aktuellen Erntesaison. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. • Hülsenfrüchte und Nüsse regelmäßig essen: Verzehren Sie mindestens einmal in der Woche Hülsenfrüchte (Erbsen, Bohnen und Linsen) und täglich eine kleine Handvoll Nüsse. Eine verzehrfertige Portion Hülsen früchte entspricht 125 g. Bei getrockneten Hülsenfrüchten sind das 60-70 g. • Vollkorn ist die beste Wahl: Bei Getreideprodukten wie Brot, Nudeln, Reis und Mehl ist die Vollkornvariante die beste Wahl für die Gesundheit. Es werden fünf Portionen Getreide(-produkte) pro Tag empfohlen, das entspricht etwa 300 g. • Milch und Milchprodukte jeden Tag: Milch und Milchprodukte unter stützen die Knochengesundheit. Es werden daher 2 Portionen pro Tag empfohlen – das ist eine weniger als bisher. Eine Portion entspricht bei spielsweise 1 Glas (z. B. 250 ml) Milch, 1 Becher (z. B. 150 g) Joghurt oder 1 Scheibe (z. B. 30 g) Käse. • Fisch jede Woche: Essen Sie ein- bis zweimal Fisch pro Woche. Fett reiche Fische wie Lachs, Makrele und Hering liefern wertvolle Omega 3-Fettsäuren. Seefisch wie Kabeljau oder Seelachs enthält zudem Jod. • Fleisch und Wurst – möglichst wenig: Wenn Sie Fleisch und Wurst essen, dann nicht mehr als 300 g pro Woche , lieber weniger. Zu viel Fleisch und insbesondere Wurst erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen und Krebs. • Süßes, Salziges und Fettiges – besser stehen lassen: Zucker, Salz und Fett stecken oft „unsichtbar“ in verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast Food und Fertigprodukten. Wird hiervon viel gegessen, steigt das Risiko z. B. für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. • Pflanzliche Öle bevorzugen: Greifen Sie z. B. zu Oliven-, Raps-, Walnuss-, Lein- und Sojaöl.

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KLICK INS NETZ

www.dge.de/gesunde- ernaehrung/gut-essen-und- trinken/dge-empfehlungen/

www.bzfe.de/ernaehrung/ern aehrungswissen/lebensmittelbe zogene-empfehlungen-der-dge/

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